Deutscher Pokalsieger 2015, 2017
EHF-Challenge-Cup-Sieger 2010
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Mit dritthöchstem Sieg der Vereinsgeschichte: BSV zieht in das Achtelfinale des DHB-Pokals ein

In der 1. DHB-Pokalrunde 2026/27 ist der Buxtehuder SV seiner klaren Favoritenrolle gerecht geworden und schlug am Sonntagnachmittag den Viertligisten VfV Spandau mit 50:18 (25:7). In der Bundeshauptstadt ließen die Buxtehuderinnen von Beginn an keinen Zweifel und stehen damit in der 2. Runde des DHB-Pokals. Innerhalb des Pokalwettbewerbs war es der dritthöchste Sieg der Vereinsgeschichte. 

Es war ein absolut würdiger Rahmen in der Sporthalle Falkenseer Damm in Spandau für die erste Runde des DHB-Pokals. 401 Zuschauer sorgten für eine tolle Atmosphäre, darunter auch einige BSV-Anhänger. Und die sahen, wie ihr Team von Beginn an voll da war. Isa Ternede eröffnete das Tore-Spektakel nach 70 Sekunden mit dem 1:0. Das 1:1 sollte das einzige Unentschieden in der Partie bleiben, aber allein da brandete ein riesiger Jubel auf den Tribünen auf.

Anschließend kamen die Gäste reihenweise in Tempogegenstöße oder Angriffe über die zweite Welle, weshalb Maj Nielsen nach 13 Minuten auf 10:4 stellte und der BSV langsam enteilte. Insbesondere sie und Lilli Frey hatten großen Spaß in der ersten Hälfte und stellten die Zeichen frühzeitig auf ein Weiterkommen. Dazu parierte Nikki van der Vorst in ihrem ersten Pflichtspiel viele Bälle und leitete oftmals die schnellen Gegenangriffe ein.

Den Gastgeberinnen war ihre Mühe anzusehen und die Zuschauer honorierten das mit durchgehenden Gesängen und bei jedem Treffer ihres Teams ließen die Fans alles raus. Der Berliner Verbandspokalsieger 25/26 wusste um die Schwere der Aufgabe und doch agierten die Spandauerinnen immer wieder frech und kamen durch Schlagwürfe mehrfach zum Torerfolg. Dennoch war der Buxtehuder SV nach 26 Minuten bereits auf 21:7 enteilt, als Nele Franz ihr erstes Pokaltor im Trikot des BSV erzielte. Auch die anderen beiden Debütantinnen Ruslana Litvinov und Lucy Strauchmann kamen jeweils zu Treffern. Fleur Schouten nahm angeschlagen, ebenso wie Paula Mews, auf der Tribüne Platz.

Wer dachte, die Gäste würden irgendwann mal vom Gaspedal gehen, der irrte: Der Angriff sollte nach Möglichkeit und zur Zufriedenheit von Cheftrainer Jonas Schlender mal um mal unter hohem Tempo zum Abschluss kommen. Zehn Minuten vor dem Ende erzielte Anika Hampel bereits den 40. Treffer beim 40:13. Den Gastgeberinnen gingen die Kräfte aus und der BSV spielte das konzentriert und kontrolliert zu Ende. Sinnbildlich dafür der letzte Angriff, den Johanna Andresen zum 50:18-Endstand verwandelte, obwohl eine Gegenspielerin an ihr hing.

Am kommenden Wochenende wartet mit dem Thüringer HC beim Auftakt in die ALSCO Handball-Bundesliga 2026/27 eine deutlich größere Hürde. Erst einmal darf der Einzug in die 2. Runde des DHB-Pokals aber genossen werden.

Es spielten für den BSV: Nikki van der Vorst, Oliwia Kaminska, Sophie Fasold – Maj Nielsen (6), Aida Mittag (3), Lilli Frey (9), Anika Hampel (8/2), Enna Oberländer (1), Johanna Andresen (4), Nele Franz (4), Christin Kaufmann (6/1), Isa Ternede (2), Carina Senel (3), Lin Lück (1), Lucy Strauchmann (1), Ruslana Litvinov (2)

Jonas Schlender: „Das Wichtigste für uns: Wir haben die Partie von der ersten bis zur letzten Sekunde voll ernst genommen. Es gab wenig Positionsangriff für uns, sodass wir nicht wirklich unser Ziel umsetzen konnten, eine herausstechende Formation zu erkennen. Defensiv haben wir kleine Basics, die wir noch intensiver abrufen müssen. Die Abwehr hat mir ansonsten sehr gut gefallen und das Tempospiel hat ordentlich funktioniert.“

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