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Pflichtspielauftakt: Buxtehuder SV trifft im Pokal auf den VfV Spandau

 Foto: Felix Weißberg

Vorbei ist die Vorbereitungszeit für den Buxtehuder SV auf die Saison 2026/27. Am kommenden Sonntag trifft der BSV um 15 Uhr in der 1. Runde des DHB-Pokals auf den Regionalligisten VfV Spandau. Die Favoritenrolle ist zwar klar verteilt, aber die Vorfreude bei beiden Teams groß. Für den Viertligisten ist es das „Highlight-Spiel des Jahres“. Für BSV-Coach Jonas Schlender steht die taktische Weiterentwicklung im Fokus.

Die Sporthalle Falkenseer Damm in Berlin-Spandau wird am Sonntag zum Schauplatz der 1. DHB-Pokalrunde. Der Verein für Volkssport Spandau von 1922 empfängt den Bundesligisten Buxtehuder SV. Hieß der Erstrundengegner vor zwei Jahren für Buxtehude Todesfelde und letztes Jahr Nord-Harrislee, geht es dieses Jahr in den westlichen Bezirk der Bundeshauptstadt.

Für den VfV ist es die zweite Teilnahme an der ersten Pokalrunde: Am 3. September 2022 spielten die Spandauerinnen gegen die zweite Mannschaft des Thüringer HC und verloren mit 22:26. Jetzt also das Duell gegen einen Bundesligisten. Zu verdanken ist das nicht nur der Auslosung, sondern vor allem dem Sieg im Berliner Verbandspokal der vergangenen Saison. Im Halbfinale schlugen die Spandauerinnen locker Lichtenrade mit 37:23 und einen Tag später im Finale gab es mit dem 33:25-Sieg gegen die HSG Neukölln den überzeugenden Pokalerfolg. In der vergangenen Saison wurde der VfV Fünfter in der Regionalliga Ostsee-Spree.

„Das Spiel gegen Buxtehude ist ein absolutes Highlight für uns und unseren Verein. Wir hoffen auf ein großes Handballfest, auch wenn die sportlichen Rollen natürlich klar verteilt sind“, sagt VfV-Trainer Marcel Wiesner. Ähnliche Töne sind vom Buxtehuder Trainer Jonas Schlender vor seinem ersten Pflichtspiel als BSV-Cheftrainer zu vernehmen: „Wir sind klarer Favorit und wollen der Rolle absolut gerecht werden. Trotzdem sind so Highlight-Spiele für kleine Vereine ein besonderes Ereignis, wo auch das Publikum entsprechend heiß sein wird. Wir hoffen auf eine volle Halle und ein tolles Event und das dadurch alle ein noch größeres Kribbeln bekommen. Die Vorfreude ist auch unsererseits groß.“

Unabhängig vom Ergebnis muss sich seine Mannschaft auf dem Feld weiter einspielen. Am vergangenen Wochenende beim Nelken-Cup der HSG Blomberg-Lippe zeigten Kapitänin Nele Franz und ihre Teamkolleginnen gute Entwicklungsschritte, aber auch, woran es noch hapert: „Wir müssen in der Defensive eine noch bessere Abstimmung hinbekommen. Das ist in unserer Spielweise der Deckung das A und O, sich an Absprachen zu halten, sonst bieten wir schnell zu viel an“, hat Schlender bereits den Fokus für die Trainingswoche ausgemacht.

Nach der strapaziösen und anstrengenden Vorbereitung laborieren einige Spielerinnen an kleineren Blessuren. Da der Kader mit 18 Spielerinnen – Larissa Kroepel fehlt noch aufgrund ihrer Langzeitverletzung – aber ausreichend Möglichkeiten bietet, hat der Chefcoach klare Vorstellungen: „Es geht darum, dass wir auch das Spiel nochmal nutzen, um uns in verschiedenen Formationen einzuspielen und zu sehen, welche Formation schon am besten funktioniert.“ Am Wochenende nach dem Pokal steht mit dem Ligaauftakt beim Thüringer HC eine hochkarätige Aufgabe bevor.

Derweil fiebern Fans und Mannschaft besonders auf das erste Heimspiel der 38. Spielzeit hin – am Samstag, 5. September geht es gegen den Aufsteiger HC Leipzig. Tickets sind im Online-Shop und in der BSV-Geschäftsstelle erhältlich.

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