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BSV fährt nach der Pause nach Bensheim

Foto: HSG Bensheim/Auerbach

„Schnell in den Rhythmus finden“ – BSV fährt nach der Pause nach Bensheim

Vier Wochen ohne Pflichtspiel mitten in der Saison sind für den einen Fluch und für den anderen Segen. Beim Buxtehuder SV kam die Pause eher zur Unzeit und doch hat Nicolaj Andersson die Zeit genutzt, um intensiv an verschiedenen Baustellen zu arbeiten. Umgesetzt werden soll das am Samstagabend um 18 Uhr beim Liga-Dritten HSG Bensheim-Auerbach. Beim Pokalfinalisten wartet eine hohe Hürde.

Der Spielausfall gegen die insolvente HB Ludwigsburg, eine Länderspielpause und ein DHB-Pokal Final Four sorgten für vier Wochen Spielpause des Buxtehuder SV. Nur Kreisläuferin Jolina Huhnstock absolvierte zwei Spiele mit der deutschen Handballnationalmannschaft gegen Slowenien und hatte somit etwas Spielrhythmus. Genau der fehlt dem Rest ihres Teams, abgesehen von den Spielerinnen, die in der 3. Liga mitspielten. „Das wird sicher unser Hauptthema am Samstag sein, dass wir schnell wieder in den Rhythmus kommen. Wir hätten gerne weitergespielt und auf die Pause verzichtet, aber auch das ist jetzt eine Aufgabe, die wir umsetzen müssen“, sagt BSV-Trainer Nicolaj Andersson mit Blick auf das Spiel in Bensheim.

Die spielfreie Zeit hat der Däne genutzt, um mit seinem Team im individuellen Bereich intensiv zu arbeiten und auf kleinste Details zu achten. Die Freude bei den Buxtehuderinnen ist groß, jetzt endlich wieder ein Pflichtspiel zu absolvieren und im besten Fall da weiterzumachen, wo der BSV vor der Pause aufhörte: mit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage und zwei Siegen nacheinander. Personell wird sich jedoch etwas ändern, denn der Einsatz von Linksaußen Lilli Frey ist nach einer Blessur aus dem Drittliga-Spiel am Wochenende fraglich. Christin Kaufmann hat sich im Training eine Verletzung am linken Bein zugezogen und wird mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

In Sachen Rhythmus geht es den Südhessinnen der HSG Bensheim/Auerbach ganz anders. Am vergangenen Wochenende schlug Bensheim in einem dramatischen Pokal-Halbfinale den Thüringer HC mit 36:34 nach Siebenmeterwerfen. Im Finale einen Tag später unterlag der Tabellendritte Borussia Dortmund mit 25:30. Unter der Woche kehrte das Team rund um Nina Engel – mit elf Toren beste Torschützin – und Lucie-Marie Kretzschmar bereits in den Ligabetrieb zurück und gewann mit 36:33 in Halle. „Das ist eine sehr gefährliche Mannschaft. Sie funktionieren als Team gut und haben zugleich etliche Spielerinnen, die individuell ein Spiel an sich reißen und entscheiden können“, weiß Andersson um die Schwere der Aufgabe.

Bei noch zwei ausstehenden Partien in der Hauptrunde der ALSCO Handball-Bundesliga steht der Buxtehuder SV mit 10 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz, hat aber mit Göppingen (9), Zwickau (8) und Halle-Neustadt (8) die Konkurrenz direkt hinter sich. Ob die Serie von zuletzt 8:2 Punkten weiter hält, können Fans und Handballbegeisterte am Samstagabend ab 17:50 Uhr bei Sporteurope.TV und DYN

im Stream verfolgen. Zum Abschluss der Hauptrunde steht dann das wichtige Heimspiel gegen Halle-Neustadt am Ostersamstag um 19 Uhr in der Halle Nord auf dem Spielplan.

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