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In dem ersten internen Trainingsspiel siegte der Buxtehuder SV am Donnerstagabend gegen den Zweitligisten Rostock in der Halle Nord mit 46:25 (26:12). Bereits nach einer Viertelstunde unterstrich der BSV seine Favoritenrolle und führte mit 12:5 in einer temporeichen Partie. Nach einem freien Wochenende folgt am Mittwoch der erste Test mit Zuschauern. Tickets für das Spiel gegen die Luchse gibt es ausschließlich an der Abendkasse.
Knapp zwei Wochen nach Trainingsstart absolvierte der Buxtehuder SV seinen ersten Test und überzeugte in der Partie insbesondere mit Tempospiel im ersten Spielabschnitt. Sofort zeigte sich eine Neuerung, in der der BSV noch offensiver verteidigte als ohnehin schon bekannt. Teilweise mit drei oder vier offensiven Abwehrspielerinnen ließ die Deckung dem Rostocker Angriff kaum Luft. Vorne wiederum brachten hohes Tempo und präzise Abschlüsse schnell eine hohe Führung.
Aus einem 8:4 machten die Gastgeberinnen ein 12:5 und setzten sich Tor um Tor vom Zweitligisten ab, der in der vergangenen Saison den 14. Tabellenplatz belegte. Problematisch waren für die Buxtehuder Deckung in der Phase bloß, dass mehrere Abpraller bei Rostock landeten und sie ihre zweiten Chancen verwandelten. Genau das monierte der neue Cheftrainer Jonas Schlender auch in einer Auszeit und forderte mehr Aufmerksamkeit.
Schlender intervenierte in der Defensive seiner Mannschaft immer wieder und wies auf das Stellungsspiel hin. Den Gastgeberinnen gelangen etliche Ballgewinne und zur Halbzeit stand bereits ein 26:12 zu Buche.
In der zweiten Hälfte hielten beide Teams das Tempo hoch und suchten den schnellen Abschluss. Rostock stellte auf eine 3:3-Deckung um und bereitete damit der Buxtehuder Offensive einige Schwierigkeiten. Dadurch entstanden mehrere Tempogegenstöße der Rostockerinnen, von denen dann Nikki van der Vorst in ihrem ersten Spiel für den BSV zahlreiche Versuche entschärfte. Gleichzeitig wurden die Gäste mutiger und agierte die Buxtehuder Deckung mal zu passiv, folgte gleich der Schlag- oder Sprungwurf aus dem Rückraum.
Noch ohne Ruslana Litvinov (Regeneration nach U20-WM), Sophie Fasold und Christin Kaufmann (beide Reha) arbeiteten sich die Buxtehuderinnen nach einer Auszeit wieder besser rein in die Partie und fanden erfolgreich Lösungen gegen die Deckung. Ab Mitte der 2. Hälfte wurde das Spiel im Sechs-gegen-Sechs etwas ruhiger, aber nicht weniger torreich. Dennoch fiel auf, dass der offensive Rhythmus im Positionsangriff in den Feinheiten mit vielen neuen Spielerinnen bei Buxtehude natürlich noch Zeit benötigt. Das soll dann in den kommenden Trainingswochen nach dem athletischen Part der Vorbereitung optimiert und fokussiert werden.
In der kommenden Woche trifft der BSV nach einem trainingsfreien Wochenende am Mittwoch auf die Luchse. Tickets für das Duell gibt es nur an der Abendkasse. Anpfiff in der Halle Nord ist um 19 Uhr.
Es spielten für den BSV: Oliwia Kaminska, Nikki van der Vorst – Aida Mittag (1), Lin Lück (2), Maj Nielsen (8), Anika Hampel (7/2), Nele Franz (5), Carina Senel (3), Enna Oberländer (4), Johanna Andresen, Isa Ternede (6), Lilli Frey (5), Lucy Strauchmann (5), Fleur Schoten, Paula Mews
Jonas Schlender: „Heute ging es viel ums Laufen. Rostock hat heute alles bestraft, was wir nicht vernünftig verteidigt haben. Das ist gut, weil das Videoszenen sind, mit denen wir arbeiten und lernen können. Wir haben da einige Situationen gehabt, die nicht waren, wie wir sie haben wollen. Das Team hat in den letzten Tagen super gearbeitet. Wichtig wird, dass wir immer wieder Steps machen und nächste Woche gegen die Luchse damit weitermachen. Die Außen haben eine sehr wichtige Rolle in meiner Abwehrvorstellung. Da waren unsere Außen heute noch zu zögerlich, deshalb habe ich immer wieder das Feedback gesucht, um sie dahin zu bekommen. Insgesamt war das aber ein guter Auftakt.“



