
In den kommenden fünf Wochen steckt wahnsinnig viel drin für den Buxtehuder SV: Fünf Spiele, vier in der Liga, drei davon in eigener Halle und das DHB-Pokal-Viertelfinale in Solingen. Den Auftakt macht das Heimspiel im Rahmen des „Studi-Spieltag“ und dem „Pinktober“ am Samstag um 16 Uhr gegen die SV Union Halle-Neustadt.
Halle-Neustadt, Oldenburg, Göppingen (A), Solingen (A, Pokal) und Metzingen. Das ist das Restprogramm für die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV bis zur EM-Pause am 21. November. Ein Programm zu dem BSV-Trainer Jonas Schlender sagt: „Das ist eine interessante Phase für uns, in der wir unsere Entwicklung fortsetzen und den Zuschauern auch noch sichtbarer machen wollen.“
In der letzten Saison stand man den Wildcats aus Halle-Neustadt gleich drei Mal gegenüber: In der Hauptrunde gab es zwei Niederlagen, 24:33 in Halle und 29:30 in der Halle Nord. In der Zusatzrunde um Platz 5 bis 11 war das Team Buxtehude dann aber voll da – und gewann auswärts mit 28:24.
Sichtbar ist beim Blick auf die Tabelle, dass die SV Union Halle-Neustadt einen Punkt und einen Platz hinter dem BSV steht. Doch das allein darf und sollte nicht Bewertungsgrundlage sein. Denn die Wildcats hatten ein schwieriges Auftaktprogramm, in dem sie zu Hause gegen Metzingen was liegen ließen, allerdings in Bensheim ihren ersten Saisonpunkt holten. Gegen Dortmund und Blomberg war man chancenlos, dafür gab es vergangenes Wochenende im Heimspiel gegen Zwickau den ersten Sieg – mit einem deutlichen 33:25. „Sie kommen dadurch natürlich jetzt mit neu gewonnenem Selbstvertrauen zu uns. Das ist eine sehr interessante Mannschaft, die es uns enorm schwer machen wird. Für uns wird es auf eine stabile und konstante Leistung ankommen“, mahnt Schlender.
Gleichzeitig gibt es auch in Halle seit Sommer einen neuen Chef an der Seitenlinie: Pether Krautmeyer. Der Schwede übernahm zum Saisonwechsel das Amt von Ines Seidler und bringt viel internationale Erfahrung mit nach Halle. Unter anderem ist er Co-Trainer der US-amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft und kennt damit BSV-Torhüterin und Landsfrau Sophie Fasold bestens. Zwei Titel im EHF-Cup und der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger gelangen Krautmeyer in seiner Laufbahn mit den Däninnen von TTH Holstebro.
Für den BSV ging es in den vergangenen zehn Tagen seit der 23:33-Niederlage bei Borussia Dortmund darum, das Gesamtsystem innerhalb des eigenen Spiels zu betrachten und zu verbessern. „Gegen Dortmund waren wir schlichtweg chancenlos an dem Tag, das muss man dann auch mal akzeptieren. Trotzdem haben wir uns nicht hängen lassen und Mentalität gezeigt, was für unser Team spricht. Jetzt müssen wir dieses Gesicht über 60 Minuten vor unseren eigenen Fans zeigen“, freut sich Jonas Schlender auf die Halle Nord.
Damit eben diese Halle Nord sich ordentlich füllt und die 1000er-Marke mal wieder knackt, hat sich der BSV ein besonderes Ticket-Angebot für Studierende überlegt. Am „Studi-Spieltag“ erhalten Studierende Stehplatztickets für fünf Euro und Sitzplatztickets für zehn Euro. Und: Ein Freigetränk ist inkludiert. (Angebot erhältlich bei Vorlage des Studierendenausweis) Alle anderen Tickets gibt es wie gewohnt im Online-Ticketshop des BSV oder auf der Geschäftsstelle.
Übertragen wird die Ligapartie am Samstag ab 15:50 Uhr live bei Sporteurope.TV und DYN.



