
Foto: SU Neckarsulm
Wenn am Samstagnachmittag zum 13. Spieltag der ALSCO Handball-Bundesliga um 16 Uhr der Buxtehuder SV die Sport-Union Neckarsulm empfängt, dann kehrt abermals die Hoffnung bei Fans und Verantwortlichen des BSV zurück. Die Hoffnung, auf den endlich ersten Saisonsieg. Zugleich treffen mit Nicolaj Andersson und Thomas Zeitz zwei Trainer aufeinander, die sich kennen.
Wer erinnert sich nicht noch an das Jahr 2020 und damit verbunden unter anderem der Saisonabbruch durch die Corona-Pandemie. In dieser Saison trainierte Nicolaj Andersson bis zum Abbruch den VfL Waiblingen in der zweiten Liga. Sein Nachfolger wurde damals: Thomas Zeitz. „Wir kennen uns und hatten seitdem auch das ein oder andere Gespräch miteinander. Ich bin gespannt, was er sich für uns überlegt“, freut sich BSV-Trainer Andersson auf das Aufeinandertreffen.
Sportlich trennen die beiden derzeit acht Punkte und fünf Tabellenplätze. Steht der BSV seit zwei Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz, hat die SU Neckarsulm sich von den untersten Rängen etwas abgesetzt und belegt nach zwölf Spieltagen den sechsten Tabellenplatz. Im Kalenderjahr 2026 sind die Baden-Württembergerinnen allerdings noch ohne Sieg, denn die beiden bisherigen Partien in Bensheim und zu Hause gegen Halle-Neustadt gingen verloren. Insbesondere die Niederlage gegen Halle war für viele Beobachter überraschend und setzt zugleich den BSV unter Zugzwang. Nach dem Sieg der Hallenserinnen im direkten Duell gegen Buxtehude war das direkt der zweite Sieg des Tabellennachbarn.
Nicolaj Andersson gab das vergangene Wochenende seiner Mannschaft frei, um dann ab Montag eine intensive Trainingswoche anzugehen. „Das Team war nach der Einheit am Mittwoch müde, aber das war auch unser Ziel. Ich habe den Eindruck, dass wir mental und physisch gut vorbereitet sind. Die Stimmung ist gut, dass allein wird uns aber nicht helfen. Untereinander herrscht eine sehr offene und ehrliche Kommunikation, bei der wir uns einig sind, dass es jetzt eine Entwicklung braucht“, wird der Cheftrainer deutlich.
Das größte Problem des BSV war in der laufenden Saison die Konstanz über 60 Minuten. Da sah der Däne im vergangenen Spiel gegen Thüringen schon eine stabilere Vorstellung, schränkt aber ein: „Da kam uns Laura Kuske mit ihren Paraden dazwischen. Prinzipiell finden wir aber Lösungen, um Chancen zu kreieren. In so Momenten, in denen es dann mal nicht läuft, verlieren wir noch den Fokus auf die Basics. Daran haben wir in den anderthalb Wochen Vorbereitung gearbeitet.“
Im Hinspiel stand es zur Halbzeit 13:13, ehe die Gäste wahrscheinlich eine ihrer schlechtesten Halbzeiten dieser Saison spielten und die Partie mit 22:31 verloren ging. Einmal mehr setzt der BSV im Heimspiel auf die eigenen Fans, um sich nicht nur für die Hinspielniederlage zu revanchieren, sondern auch endlich den Bock umzustoßen. Dass das in der neuen Halle Nord im Bereich des Möglichen liegt, hat das Team bereits mehrfach bewiesen. Tickets gibt es noch in allen Preiskategorien – online hier oder im BSV-Shop, Viverstraße 2.
Im Livestream bei DYN und Sporteurope.TV beginnt die Übertragung um 15:50 Uhr.



