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Rückblick und Aufbruch beim traditionellen Sponsorenabschluss
Traditionell lädt die Geschäftsführung Sponsoren und Förderer zum Sponsorenabschluss bei seinem Partner ins Autohaus Tobaben in Buxtehude ein. Normalerweise mischt sich die Mannschaft unter ihre Unterstützer – die weilte nun bereits im Urlaub, da es die Terminplanung nicht anders zuließ. Dafür blickte Geschäftsführer Timm Hubert zusammen mit Jörn Stolle, der den Abend moderierte, auf die Saison 2025/26 und schaute auf die „Vision 2030“, die für Aufbruch steht.
Einleitend richtete Geschäftsführer Timm Hubert seinen Dank an die knapp 100 Sponsoren und Förderer, die der Einladung in das Autohaus gefolgt waren, für die Unterstützung in „der schwersten Spielzeit in 37 Jahren Bundesliga. Die Saison war sportlich, wirtschaftlich und organisatorisch eine enorme Herausforderung,“ bilanzierte Hubert dankte auch seinem Team und den vielen Helfern.
Interims-Trainer Nicolai Andersson und die künftig dienstälteste Spielerin Maj Nielsen ließen vor ihren Sponsoren die Saison noch einmal Revue passieren. Ernste Miene bei Nielsen, als Jörn Stolle über das Gefühl im Winter sprach und fragte, ob man sich dort mit dem Abstieg beschäftigt hatte. „Nein, die Saison war da noch völlig offen, aber Niederlage für Niederlage sind nicht einfach“. Nach der Eingewöhnungsphase des Dänen ging es bergauf und brachte den Spaß zurück ins Team. Das 32:32 Ende Januar auswärts in Göppingen fühlte sich schon wie ein Sieg an, der folgende Derby-Sieg gegen den VfL Oldenburg zuhause war dann der langersehnte erste Saisonsieg. Andersson beglückwünschte den neuen Chef-Trainer Jonas Schlender, der ebenfalls im Publikum saß, zu einem tollen Team mit Konstanten wie Maj Nielsen und Anika Hampel.
Zurecht waren an dem Abend auch die hauptamtlichen Nachwuchstrainer Sabrina Krawczak und Marc Hünerbein zu Gast und konnten den Förderern die Emotionen und den Erfolg der deutschen A-Jugend-Meisterschaft begeisternd vermitteln. „Ihr seht, ihr investiert richtig – nämlich in die Jugend“ kommentierte Hubert, als Stolle die Erfolge des Buxtehuder Nachwuchses von der E- bis zur A-Jugend vorlas. Der Dank geht an alle Partner der Handball-Akademie Buxtehude und den Förderern der „Aktion 1 Euro“. Es zeigt wie wichtig die Jugendarbeit vom BSV ist und unterstreicht auch, welch wichtigen gesellschaftlichen Beitrag die Unterstützer leisten.
Kulinarisch bot der langjährige Partner Geflügelhof Schönecke ein leckeres Grillbuffet mit unterschiedlichsten Geflügelvariationen – der Grillmeister lobte das Puten-Holzfällersteak aus, das es noch nicht einmal im Handel gibt.
Transformation und Zukunftsgedanken bereits seit Herbst 2025
Den zweiten Teil leiteten Stolle und Hubert ein, indem sie nun den Blick nach vorne richten wollten. Aufbruchsstimmung wurde vermittelt, Stolle schwärmte von dem „Produkt“ neue Halle. Bereits seit
vergangenem Herbst beschäftig sich Geschäftsführer Hubert mit einem kleinen Kreis aus Gesellschaftern mit der „Zukunft des Buxtehuder SV“. Es gilt die Potentiale der neuen Halle – allen voran bei der Vollauslastung von Zuschauern und Vermarktungsmöglichkeiten – gezielt in die Stärkung der Mannschaft und dem „Team hinter dem Team“ einzusetzen, so Hubert und zitierte den Leitsatz aus der Gesellschafterversammlung, hinter dem sich alle Vertreter der Gesellschaft vereint haben.
Die „Vision 2030“ wurde erstmals öffentlich und bewusst als erstes den langjährigen Sponsoren vorgestellt. Sie lauschten interessiert und signalisierten mit Kopfnicken und intensiven Diskussionen im Nachgang ihre Unterstützung. Ohne die neue Halle wäre ein Umbruch kaum möglich, die neue Halle bietet mit dem Herzstück LED-Bande und einen angemessenen VIP-Raum Platz und Interesse für neue Sponsoren. Davon ist Annika Schneider – seit April im Team Sponsoring – überzeugt. „Die neue Halle schlägt voll ein, sie überzeugt und hebt den Frauenhandball auf die richtige Ebene.
Annika Schneider absolvierte zuletzt ihren Master im Sportmanagement, sammelte erste berufliche Erfahrungen schon bei den Rhein-Neckar-Löwen und beim HSVH. Zuletzt begleitete sie den Kooperationspartner „Luchse“ im Bereich Sponsoring. „Ich bin beeindruckt von den Möglichkeiten in Buxtehude und von der Strategie der Geschäftsführung und Gesellschaftern überzeugt – ich freue mich, diese Vision mitzugestalten.“
Kern der „Vision 2030“ ist der sportliche Erfolg, der sukzessiv gesteigert werden soll. Auch eine Teilnahme am Europa-Pokal soll wieder möglich werden. Zwischen 1990 und 2022 hatte der Buxtehuder SV insgesamt 19x an einem internationalen Wettbewerb teilgenommen.
Stolle diskutierte mit Hubert darüber, dass so auch die Attraktivität des Vereins gestärkt werden soll „damit kein schmerzlicher Aderlass mehr vorkommt“. Hubert betonte zum Abschluss des „Zukunftsblickes“, dass dieser Weg realistisch und behutsam mit dem Trainer-Team und der Mannschaft beschritten werden soll.
Passgenau zu dieser Aussage holten die beiden den künftigen Chef-Trainer Jonas Schlender auf die Bühne. Der 31-jährige beendete gerade die Zweitliga-Saison mit HSV Solingen-Gräfrath 76 mit seinem sehr respektablen Platz 5. Er freue sich auf die neue Aufgabe und unterstütze die vorgestellte Vision. Für ihn gibt es nur „7 Tage Handball“ und er signalisierte seine Euphorie an der Handball-Arbeit. Außerdem betonte er, dass „sein“ neuer 19er-Kader richtig „Spaß“ machen werde. Trainingsauftakt ist bereits am 1. Juli
Nach Rückblick und Ausblick endete der traditionelle Sponsorenabschluss mit netzwerken und vielen interessanten Gesprächen.



