Foto: BVB
Mit dem kommenden Mittwochabendspiel beim Tabellenführer Borussia Dortmund (19:30 Uhr) enden für den Buxtehuder SV die Hauptrundenspiele unter der Woche. Am 16. Spieltag der ALSCO Handball-Bundesliga reisen die Norddeutschen mit neu gewonnenem Selbstvertrauen in den Ruhrpott. Nach zuletzt drei Punkten erfolgt die Reise ohne großen Druck. Trainer Andersson legt den Fokus auf die Deckungsarbeit.
Die Erlösung des ersten Saisonsieges hallt auch noch einige Tage nach dem Erlebnis nach beim Buxtehuder SV. Erst das Unentschieden gegen Göppingen, danach der Sieg im Derby gegen Oldenburg: Es wirkt fast so, als kommt das Team rechtzeitig auf Touren. Noch fünf Spiele stehen in der Hauptrunde an, wobei zwischen dem 28. Februar (in Zwickau) und dem 28. März (in Bensheim) ein Monat Pause besteht.
Als nächste Aufgabe steht die Auswärtsfahrt zum Tabellenführer und Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund an. In der Sporthalle Wellinghofen gaben die Borussinnen in der Bundesliga diese Saison noch gar keinen Punkt ab. Lediglich auswärts in Bensheim ließ der BVB zwei Punkte liegen und steht mit 26:2 Punkten an der Ligaspitze. In der Champions League Gruppe A erreichte das Team von Trainer Henk Groener in zwölf Partien acht Punkte und hat das Achtelfinale zwei Spieltage vor Schluss mit vier Punkten Vorsprung fest im Blick. „Der BVB spielt mit sehr viel Geduld und Alina Grijseels als klarem Kopf im Angriffsspiel. Wir brauchen eine hohe Disziplin in unserer Deckung, wenngleich wir bei der Qualität von Dortmund nicht alles verteidigen werden können“, hat Nicolaj Andersson Respekt vor den Borussinnen.
Verstecken wird sich sein Team aber keineswegs müssen, denn die letzten Wochen zeigt die Formkurve nach oben. Besonders die wenigen technischen Fehler und die funktionierende Entscheidungsfindung im Angriff waren entscheidend für die Punktgewinne gegen Göppingen und Oldenburg. Klar, die Trauben hängen in Dortmund nochmal ein ganzes Stück höher, aber Andersson will insbesondere auf die eigene Leistung schauen: „Ihre Außen sind sehr stark, da müssen wir Möglichkeiten unterbinden. Im Tempospiel ist uns das gegen Oldenburg schon gut gelungen, das werden wir auch gegen Dortmund brauchen. Gleichzeitig müssen wir unsere positiven Erlebnisse und Aktionen einfach mitnehmen und auf unsere Stärken vertrauen.“
Der letzte Sieg des BSV in Dortmund gelang im März 2023 mit einem 27:24-Sieg. In der Hinrunde der laufenden Saison ärgerten die Buxtehuderinnen lange den Favoriten. Bis zur 38. Minute stand es 21:21-Unentschieden, als dann der BVB die Zügel anzog und sich auf vier Tore absetzte. Am Ende verloren die Gastgeberinnen mit 29:34. Schon damals hatte die Deckung Probleme mit dem Duo Grijseels/Antl. Die Ex-Buxtehuderin Lisa Antl wird auch deshalb im Fokus der Abwehrvorbereitungen von Nicolaj Andersson sein.
Die Partie wird ab 19:20 Uhr live bei Sporteurope.TV und DYN übertragen.



