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BSV gewinnt das Duell der Kooperationspartner

Im zweiten Test der Saisonvorbereitung 26/27 ist dem Buxtehuder SV am Mittwochabend der zweite Sieg gelungen. Mit 33:23 (18:10) siegte der BSV gegen den Kooperationspartner und Zweitligisten HL Buchholz 08-Rosengarten. Maj Nielsen und Lilli Frey steuerten von Außen allein 20 Treffer bei. Am Samstag kommt es zum Härtetest gegen Borussia Dortmund.

Schnell führten die Gastgeberinnen durch Maj Nielsen (2x) und Lilli Frey mit 3:0. Ab dann entwickelte sich ein offenes Spiel, indem die Luchse sich besser zurechtfanden. Führte der BSV nach zehn Minuten mit 9:4, kämpften sich die Gäste kurze Zeit später auf zwei Tore heran.

Im ersten Spiel vor Zuschauern ergab sich eine gut besuchte Halle Nord und diese bekamen einiges Neues zu sehen: Erstmals stand U20-WM-MVP und Weltmeisterin Ruslana Litvinov nach ihrem Urlaub im Kader der Buxtehuderinnen. Gegen Rostock schon aktiv, aber zum ersten Mal vor Publikum agierten auch die externen Buxtehuder Neuzugänge Nikki van der Vorst, Lucy Strauchmann und Fleur Schouten. Auf der Gegenseite zeigten sich mit Lina Steinecke, Leni Stolle und Tessa Pieperjohanns drei Spielerinnen im Trikot der Luchse, die vergangene Saison noch das BSV-Trikot trugen und jetzt in der 2. Liga Fuß fassen sollen.

Eine Auszeit des Zweitligisten nach 18 Minuten brachte eher einen Bumerang mit sich, denn ab diesem Zeitpunkt drehte Buxtehude auf und enteilte bis zur Pause auf 18:10. Zwischenzeitlich bekam Torhüterin Nikki van der Vorst einen Gesichtstreffer ab und musste länger behandelt werden. Die sorgenvollen Blicke der Bank lockerten sich aber wieder als die Niederländerin weitermachen konnte.

Wann auch immer Maj Nielsen oder Lilli Frey zum Abschluss kamen, mit großer Wahrscheinlichkeit landete der Ball im Kasten der Luchse, sodass das Zwischenergebnis nach 39 Minuten erstmals zehn Tore Vorsprung (24:14) betrug. Den Abstand hielten die Gastgeberinnen bis zum Schlusspfiff konstant, ließen aber insgesamt noch einige Chancen liegen. Das wiederum gibt ihrem Cheftrainer Möglichkeiten zur Optimierung in der Videoanalyse, wie Jonas Schlender nach Abpfiff ankündigte. Was die Mannschaft davon dann umsetzt, das lässt sich gleich am Samstag überprüfen, wenn der BSV zu Borussia Dortmund reist und den nächsten Test absolviert.

Es spielten für den BSV: Oliwia Kaminska, Nikki van der Vorst – Aida Mittag (1), Lin Lück (1), Maj Nielsen (12/2), Anika Hampel (2), Nele Franz, Carina Senel (4), Enna Oberländer (2), Johanna Andresen, Isa Ternede, Lilli Frey (8), Lucy Strauchmann (1), Ruslana Litvinov, Fleur Schoten (1), Paula Mews (2)

Jonas Schlender: „Mir gefällt, dass wir den Ball bereits sehr gut nach Außen bekommen. Maj, Lilli und Paula hatten sehr viele Abschlüsse. Das stimmt mich schon mal positiv, dass wir da durchziehen und den Ball laufen lassen. Defensiv haben wir viel gelernt heute. Da bin ich mit vielen Dingen zufrieden, aber wir haben auch gutes Videomaterial bekommen, was wir besser machen müssen. Das wird am Samstag gegen Dortmund eine ganz andere Nummer und ein richtiger Härtetest gegen ein absolutes Topteam Deutschlands. Da wollen wir ein gutes Spiel leisten und das Gute ist: Was uns gegen Dortmund gelingt, wird auch gegen jede andere Mannschaft funktionieren. Das sollten wir nutzen und ich freue mich auf den Test.“


Der Buxtehuder SV gedenkt Schiedsrichter Matthias Brauer

Vor dem Anpfiff der Partie Buxtehuder SV gegen HL Buchholz 08-Rosengarten gab es eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Top-Schiedsrichter Matthias Brauer. Im Alter von 58 Jahren starb Brauer nach schwerer Krankheit am 19. Juli 2026.

Seit 1987 war er für den Hamburger Handball-Verband aktiv und leitete bis 2017 mit seinem Gesoannpartner Kay Holm mehr als 830 Spiele auf DHB-Ebene. Nach seiner aktiven Karriere engagierte er sich als Talentförderer für junge Schiedsrichter und lernte so unter anderem in der vergangenen Saison auch noch die neue Halle Nord kennen. Für seine herausragenden Dienste zeichnete ihn der Hamburger Handball-Verband mit der Goldenen Ehrennadel aus.

Der Buxtehuder SV spricht seine Anteilnahme der Familie, den Angehörigen und Freunden von Matthias Brauer aus.

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