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Momentum laufen lassen: BSV empfängt Bensheim

4:2 Punkte aus drei Spielen: Der Buxtehuder SV freut sich über den besten Saison-Start seit fünf Jahren. Der Auswärtssieg in Neckarsulm am Samstag (27:26) macht Lust auf mehr. Jetzt will das Team von Trainer Jonas Schlender nachlegen – im Heimspiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach am Samstag, 19. September um 16 Uhr in der Halle Nord. Tickets für das Duell gibt es im Online-Ticketshop, der Geschäftsstelle und an der Tageskasse.

Das zweite Heimspiel für den Buxtehuder SV soll nach Vorstellung von Trainer Jonas Schlender gerne so enden wie das erste: „Das war schon ein geiles Erlebnis“, sagte der neue Cheftrainer nach dem Heimsieg vor zwei Wochen gegen Aufsteiger HC Leipzig. Es war wahrlich nicht alles perfekt gegen den HCL, aber sein Team kratzte rechtzeitig noch die Kurve und verdiente sich den ersten Erfolg. Dem ließen die Buxtehuderinnen vergangenes Wochenende gleich den zweiten hinterher folgen und gewannen in Neckarsulm mit 27:26.

„Natürlich gibt uns die aktuelle Phase einen zusätzlichen Push. Trotzdem ist uns allen bewusst, dass wir jedes Spiel von vorne beginnen müssen und da noch viel Potenzial ist. Wir müssen den Fokus hochhalten und Bensheim wird für uns da der nächste Prüfstein“, will Schlender den Auftrieb mitnehmen, aber mahnt zugleich. Die optimale „erste Sieben“ richtet sich für ihn immer nach dem Gegner, was er in Neckarsulm bewies, als Kapitänin Nele Franz begann und Anika Hampel von der Bank kam. In der Woche zuvor war es andersherum. „Jede Spielerin hat ihre Aufgabe, die auf unsere Grundidee ausgelegt ist und da ist auch nicht wichtig, wer anfängt, sondern was wir genau in dem Moment für die Spielphase brauchen.“

Gegen die HSG Bensheim/Auerbach wird es auf jeden Fall viel Flexibilität brauchen, denn die Südhessinnen kommen mit einer völlig anderen Mannschaft in den Norden im Vergleich zur letzten Saison. Abgänge von Nina Engel, Mareike Thomaier, Vanessa Fehr, Kim Irion oder Lisa Friedberger sind nicht von jetzt auf gleich für die HSG zu ersetzen. Insgesamt 12 Spielerinnen haben den Verein verlassen und neun Neue sind dazugekommen. Darunter U20-Weltmeisterin Chiara Rohr vom TV Hannover-Badenstadt, Cara Reuthal aus Halle-Neustadt oder Spielmacherin Ida Hoberg aus Aalborg.

Der Start in die Saison verlief für die HSG nicht hundert Prozent nach der Vorstellung von Trainerin Ilka Fickinger: Einem 34:22-Auswärtserfolg mit famoser zweiter Spielhälfte folgte ein 33:33 gegen Halle und im zweiten Heimspiel vier Tage später eine 26:31-Niederlage gegen Borussia Dortmund. Insbesondere das Unentschieden in Halle ist der Trainerin ein kleiner Dorn im Auge. Nach der vergangenen Hauptrunde standen die Flames auf dem dritten Tabellenplatz, mussten sich im Halbfinale Dortmund geschlagen geben und schlossen die Saison letztlich auf Platz vier ab.

„Das wird ein Spiel, indem noch mehr Bedeutung gewinnt, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bensheim bringt viel Flexibilität mit und ist auf allen Positionen gut besetzt. Da müssen wir uns auf viele Variationen vorbereiten, was wann kommen könnte und das dann rechtzeitig erkennen“, schärft Schlender die Sinne seines Teams. Dabei helfen sollen auch die Fans des BSV in der Halle Nord, die im ersten Heimspiel ein entscheidender Faktor in der heißen Schlussphase wurden und das Team lautstark zum Sieg trugen.

Rund um die Länderspielpause gibt es einen Heimspieldoppelpack: Erst gegen Bensheim und nach der Pause wird das Achtelfinale im DHB-Pokal gegen die Sport-Union Neckarsulm (3. Oktober) sein. Tickets für diesen Samstag und das Pokalspiel gibt es im Online-Ticketshop des BSV oder auf der Geschäftsstelle. Ansonsten werden beide Partien ab 15:50 Uhr live bei Sporteurope.TV und DYN übertragen.

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