Foto: VfL OLdenburg
Ein richtungsweisendes 66. Nord-Derby
Am Samstag um 16 Uhr kommt es zum dritten Nord-Derby der Saison zwischen dem Buxtehuder SV und dem VfL Oldenburg. Für beide Teams hat die Partie eine wichtige Bedeutung für die nächsten Wochen in den Play-Offs. Die Halle Nord freut sich auf das ewige Duell in der ALSCO Handball-Bundesliga und bietet nur noch begrenzt Plätze. Jeweils einen Sieg verbuchten beide Teams in den bisherigen Duellen der laufenden Saison.
Der ersehnte Sieg und die Befreiung nach dem Erfolg in Neckarsulm war bei den Verantwortlichen und Spielerinnen des Buxtehuder SV zu spüren und zu hören. Mit 32:24 boten die Norddeutschen eine der besten Saisonleistungen und agierten insbesondere in der Deckung mit einer starken Oliwia Kaminska dahinter im Tor. Nach zuvor drei Niederlagen in Folge sieht BSV-Trainer Nicolaj Andersson sein Team wieder auf Kurs: „Wir haben uns mit den Niederlagen auch nicht zu lange beschäftigt. Klar, eine Trainingswoche startet leichter mit einem Sieg. Dennoch hat die Mannschaft durchweg einen guten Fokus und arbeitet konzentriert bei einem guten Miteinander, unabhängig von Ergebnissen.“
Der Erfolg in Neckarsulm hat dennoch vorerst eine wichtige Tragweite, denn der kommende Gegner aus Oldenburg schlug vergangenes Wochenende den Tabellenletzten Halle-Neustadt, wodurch der BSV seinen Vorsprung auf den gefürchteten Relegationsplatz auf drei Punkte vergrößerte.
Die Oldenburgerinnen gingen als top-gesetztes Team in die Play-Offs und liegen auch weiterhin mit neun Punkten auf der führenden Position. Behalten sie diese, qualifiziert sich der VfL direkt fürs Viertelfinale im DHB-Pokal und für die European League. Dabei hatte das Team von Trainer Niels Bötel am ersten Spieltag frei und dadurch insgesamt drei Wochen spielfreie Zeit. Auch deshalb tat sich der VfL möglicherweise lange schwer gegen Halle, ehe die Partie noch zum Sieg gedreht wurde. „Sie haben eine sehr bewegliche Deckung, bei der das Timing für uns wichtig wird. Defensiv wechseln sie gerne mal im Spiel die Formation, worauf wir uns vorbereiten müssen und Lösungen brauchen. Die Vorfreude ist groß bei uns“, hat Andersson schon Lust auf das Nord-Derby.
Wohl auch mit dem Gedanken an das Rückspiel in der Hauptrunde, als der BSV mit 35:31 in der Halle Nord Anfang Februar gewann. Personell wird Enna Oberländer weiterhin fehlen. Bei Isa Ternede wird kurzfristig entschieden und mit der Entscheidung hängt auch ein möglicher Einsatz von Maja Schönefeld zusammen.
Restkarten für das 66. Nord-Derby gibt es online hier oder im BSV-Shop, Viverstraße 2.
Das Spiel wird ab 15:50 Uhr live bei Sporteurope.TV und DYN übertragen.



