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Jonas Schlender (31) ab 1. Juli 2026 neuer BSV-Trainer

Foto: Lars Breitzke

Jetzt steht fest, wer den Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV ab 1. Juli 2026 trainieren wird: Jonas Schlender (31), bis Saisonende noch Trainer des Zweitligisten HSV Solingen-Gräfrath 76. Der neue BSV-Coach stammt aus der Oldenburger Handballschule von Niels Bötel (38), der die VfL-Frauen in der Handball-Bundesliga seit 2017 mit Erfolg trainiert.

Jonas Schlender (31) begann 2020 seine Tätigkeit als Co-Trainer beim VfL Oldenburg in der 1. Handball Bundesliga Frauen. Ab der Saison 2022/2023 übernahm er zusätzlich als Cheftrainer die 2. Mannschaft in der 3. Liga. Dort gewann er direkt im ersten Jahr den Vizemeistertitel in der 3. Liga Nord. Nach vier Jahren in Oldenburg folgte 2024 der Schritt nach Solingen. Seit der Saison 2024/2025 ist der A-Lizenz-Inhaber hauptamtlicher Cheftrainer beim HSV Solingen-Gräfrath in der 2. Handball Bundesliga Frauen, letzte Saison 5. Platz, aktuell Platz 8.

BSV-Manager Peter Prior: „Wir freuen uns auf die Zukunft mit Jonas Schlender. Er ist ein junger, dynamischer Trainer, ein ausgewiesener Fachmann, der seine Mannschaft mit Empathie und viel Kommunikation führt.“ Der neue Chef-Coach wird sich in Buxtehude auch in die Nachwuchs-Förderung einbringen.

Jonas Schlender: „Ich freue mich sehr darauf, ab Sommer 2026 Cheftrainer bei so einem traditionsreichen Verein sein zu dürfen. Die von Beginn an offene Gespräche mit den Verantwortlichen und die Visionen für die Zukunft des BSV haben mich überzeugt und passen vollends mit meinen Vorstellungen überein. Ich bin dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, den neuen Weg mit zu bestreiten.

Die professionellen Strukturen, das familiäre Umfeld und das Talent der Spielerinnen zeigen die Potenziale für eine erfolgreiche Zukunft und ich bin motiviert und dankbar zugleich, ab Sommer Teil davon zu sein und viele Erfolge mit der Mannschaft und den Fans in Buxtehude feiern zu können.“

Der HSV Solingen-Gräfrath 76 gab den Abgang seines Trainers jetzt mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ bekannt und stellte ihm ein denkbar gutes Zeugnis aus. Es sei „eine Auszeichnung für die Arbeit beim HSV Solingen-Gräfrath, wenn Trainer und Spielerinnen sich hier so entwickeln, dass der nächste Schritt in die höchste deutsche Spielklasse führt. Jonas hat uns in seiner Zeit am Spielfeldrand und im Training stets mit seinem enormen Fachwissen und seiner akribischen Vorbereitung überzeugt.“ Mit seiner „Menschlichkeit, seiner Empathie und seinem Gespür für das Team“ habe er eine „Atmosphäre geschaffen, in der Leistung und Zusammenhalt Hand in Hand gingen“.

Stefan Bögel, Geschäftsführer des Zweitligisten: „Natürlich hätten wir Jonas gerne noch weit über das Jahr 2026 hinaus an unserer Seitenlinie gesehen. Er hat uns in den vergangenen Jahren extrem beeindruckt, nicht nur als Handball-Fachmann mit klarem Plan, sondern vor allem als Mensch, der unsere Werte lebt. Aber wenn die 1. Bundesliga ruft, ist das eine Chance und eine Bestätigung seiner hervorragenden Arbeit, die wir ihm von Herzen gönnen. Wir können seine Beweggründe absolut verstehen und sind stolz, dass sein Weg über den HSV Solingen-Gräfrath führt.“

Jonas Schlender hat zudem einen Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften. Seine Masterarbeit schrieb er einst für den VfL Oldenburg im Bereich der strategischen Unternehmensentwicklung.

Nach der Trennung vom langjährigen Chef-Trainer Dirk Leun sucht der Buxtehuder SV jetzt noch einen Coach für die nächsten sieben Monate bis zum Saisonende. Manager Peter Prior: „Wir hoffen sehr, dass wir hier in Kürze Erfolg melden können.“ Bis dahin leiten Nachwuchs-Trainer Marc Hünerbein, Co-Trainerin Debbie Klijn sowie Athletik-Trainer Curtis Klein das Bundesliga-Training gemeinsam.

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