Zweiter Sieg im zweiten Spiel: BSV siegt bei den Vipers mit 33:22

BUXTEHUDE. Die Bundesliga-Handballerinnen des Buxtehuder SV haben auch am zweiten Spieltag einen Sieg eingefahren. Bei der HSG Bad Wildungen feierte der BSV einen 33:22 (13:11)-Erfolg.

 

In einer hektischen Anfangsphase legte der BSV zumeist vor, ehe die HSG Bad Wildungen immer wieder zum Ausgleich kam. So waren nach acht Minuten jeweils fünf Tore auf beiden Seiten gefallen. Aus Buxtehuder Sicht zu wenig: Viele Würfe klatschten an Pfosten oder Latte oder wurden von Bad Wildungens Torhüterin Rinka Dijndam pariert.

 

Jessica Oldenburg verletzt sich

 

Nach zehn Minuten musste Jessica Oldenburg verletzt ausgewechselt werden. Physiotherapeut Niklas Stöhlken behandelte die Rückraumspielerin des BSV neben dem Spielfeld am rechten Knie. „Ich habe die Peitsche im Knie gespürt“, sagte Oldenburg nach dem Spiel. Sie rechnet mit einem Bänderriss. Am Montag wird sie in Buxtehude untersucht. In Bad Wildungen kam Lisa Prior für Oldenburg ins Spiel und lieferte einen überzeugenden Auftritt im zweiten Spiel nach ihrer Verletzung ab.

 

Die Fehlerquote war auf beiden Seiten hoch. Nach einer Auszeit setzte sich der BSV zwar mit drei Toren ab (10:7., 22.), die HSG Bad Wildungen kam vier Minuten später wieder zum Ausgleich. Mit einer 13:11-Führung ging der BSV in die Halbzeitpause und mit der Erkenntnis, dass wie im Auftaktspiel gegen Aufsteiger Rödertal vor einer Woche noch nicht alles rund läuft. BSV-Spielmacherin Lynn Knippenborg hatte in einer Unterzahlsituation im ersten Durchgang ihr Kurz-Comeback gegeben. Die Niederländerin hatte sich im Pokalfinale von Bietigheim die Patellasehne gerissen.

 

Emily Bölk bringt den BSV in Führung

 

Gleich nach der Pause war es vor allem Emily Bölk zu verdanken, dass der BSV zu einer Fünftoreführung kam (18:13, 38.). Die Rückraumlinke pfefferte den Ball drei Mal in die Maschen und bediente ihre Mitspielerinnen nach Balleroberungen mustergültig. Nach Lone Fischers Treffer zum 19:14 (40.) nahm Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer eine Auszeit.

 

Gut eine Viertelstunde vor dem Ende lag der BSV mit sechs Toren in Führung (24:18, 46.) und näherte sich so dem zweiten Saisonsieg an. Der Gast aus Buxtehude hatte sich in der Abwehr stabilisiert; den Gastgeberinnen fehlten die Mittel, um den Buxtehuderinnen in der Schlussphase noch einmal gefährlich zu werden.

 

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft, und wie sie den Ausfall von Jessica Oldenburg weggesteckt hat“, sagte BSV-Trainer Dirk Leun. Besonderes Lob gab es für die „überragende Abwehrleistung“ und für Lisa Prior, die sich nach ihrer Einwechselung gut auf der Spielmacherposition eingefügt habe.

 

Am Sonnabend kommt Borussia Dortmund

 

Als Katharina Meier drei Minuten vor dem Ende zum 31:22 traf, hatten alle Buxtehuder Spielerinnen zumindest einen Treffer erzielt. Erfolgreichste Buxtehuder Torschützin in der Ense-Halle war Lone Fischer mit neun Toren, gefolgt von Emily Bölk mit acht. Am Sonnabend, 23. September, ist Borussia Dortmund in der heimischen Halle Nord zu Gast.

 

Tickets gibt es unter http://www.ticketmaster.de/search/?keyword=buxtehuder+sv sowie im BSV-Shop.

 

Lisa Prior im TAGEBLATT-TV-Interview

 

Bad Wildungen – BSV: Interview Lisa Prior

Das Team Buxtehude hat heute gegen die HSG Bad Wildungen Vipers gewonnen. Lisa Prior hatte den zweiten Einsatz nach ihrer Verletzung. Dem TAGEBLATT erzählt sie, wie es für sie war. Den Spielbericht gibt´s hier: https://www.tageblatt.de/sport/handball_artikel,-BSV-feiert-zweiten-Saisonsieg-in-Bad-Wildungen-_arid,1319168.html (fe)

Posted by TAGEBLATT online on Samstag, 16. September 2017

 

BSV-Juniorenteam gewinnt in Altlandsberg

 

Auch das BSV-Juniorenteam hat sein zweites Spiel in der 3. Liga gewonnen. Nach dem 31:17-Sieg beim MTV Altlandsberg, aus der Nähe von Berlin, grüßen die Handballerinnen des Buxtehuder SV II in der Dritten Liga Nord weiter von der Taballensptitze. “Das war wieder eine richtig gute Mannschaftfsleistung”, freute sich BSV-Trainerin Heike Axmann. Buxtehude gab in dieser Partie permanent den Ton an und hatte in Lisa Borutta, Natalie Axmann und Alexia Hauf (alle 5 Tore) die besten Werferinnen. Dazu zeigten sich Katharina Filter und Jule Nitt im Buxtehduer Tor in guter Verfassung.

 

Quelle: TAGEBLATT (Tim Scholz, Rainer Schnackenberg), Foto: Hans Kall