Zweimal über die HSG Bensheim/Auerbach ins Finale

Jubelfoto nach dem gewonnen Viertelfinale 2007 in Bensheim

 

Am Wochenende trifft der Buxtehuder SV im DHB-Pokal auf die HSG Bensheim/Auerbach. Bisher waren Pokalduelle mit den „Flames“ ein gutes Omen für den BSV. Zweimal trafen beide Teams bisher in dem Wettbewerb aufeinander. In beiden Fällen triumphierten die Hansestädterinnen. Wir blicken zurück auf die Spiele:

 

10. März 2007, Viertelfinale: HSG Bensheim/Auerbach – Buxtehuder SV 22:30.

 

Das erste Aufeinandertreffen im DHB-Pokal gab es am 10. März 2007 im Viertelfianle in Bensheim. An dem Samstag, wenige Wochen nachdem die Männer Handball-Weltmeister in Deutschland geworden sind, triumphierte der BSV gegen den damaligen Zweitligisten mit 30:22. Beste BSV-Torschützin war die heutige BSV-Jugendtrainerin Natascha Kotenko mit sechs Toren. Auf der Gegenseite war eine Spielerin aktiv, die im anschließendem Sommer nach Buxtehude wechselte und später als Kapitänin des Teams zu einer BSV-Legende wurde: Isabell Nagel. Heute ist sie besser bekannt als Isabell Klein.

 

Der Einzug in das Final Four war einer von wenigen Lichtblicken in dieser Saison. Wenige Tage nach dem Spiel in Bensheim trennte sich der Verein von Trainerin Heike Axmann. Der BSV steckt mitten im Abstiegskampf und holt Trainerlegende Wolfgang Pötsch als Feuerwehrmann. Erst mit einem 31:25-Sieg am letzten Spieltag gegen Aufsteiger HSG Blomberg-Lippe rettet sich das Team. Dabei profitiert der BSV von den Niederlagen der TSG Ketsch und Borussia Dortmund.

 

Der versöhnliche Saisonabschluss war dem BSV beim Final Four in Riesa verwehrt geblieben. Mit einem 29:28 gegen Göppingen zog das Team ins Endspiel ein. Im Finale unterlag die Mannschaft jedoch dem HC Leipzig mit 29:39.

 

21. Mai 2011, Halbfinale: HSG Bensheim/Auerbach – Buxtehuder SV 25:44.

 

Der BSV reist als Favorit gegen den Zweitligisten zum Final Four nach Göppingen. Von Beginn an dominiert das Team von Dirk Leun das Gesehen. Zur Pause führte der Bundesligist bereits 25:11. Beste Torschützin mit acht Toren beim BSV war die Rekordtorschützin des Vereins Stefanie Melbeck.  Auf Seiten der „Flames“ spielten unter anderem die aktuelle Mannschaftsführerin der Nationalmannschaft Kim Naidzinavicius und die ehemalige BSV-Torfrau Mami Tanaka.

 

Erneut erreichte der BSV nach einem Pokalsieg gegen Bensheim das Endspiel. Allerdings gab es auch gegen den Thüringer HC kein Happy End. Mit 25:27 musste sich der BSV geschlagen geben. Doppelt bitter für den BSV: Bereits eine Woche zuvor musste sich die Mannschaft im Finale um die Deutsche Meisterschaft beugen. Nach dem 29:34 im Hinspiel, siegte der BSV zwar in Thüringen 28:23, allerdings ging der Titel aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore an den THC.

 

Die Mannschaft bejubelt den Einzug in das Finale beim Final Four 2011 nach dem Halbfinale gegen Bensheim: