“Ich hatte Gänsehaut beim Einlaufen” – Lea Rüther bei Radio FOM Podcast über ihr Comeback

Fast ein halbes Jahr lang musste sie zuschauen, nun ist wieder da: Lea Rühter hat noch an Weihnachten ihr Comeback in der Bundesliga gefeiert. Die Torhüterin des Buxtehuder SV hat im Anschluss bei “Radio FOM – Der Handballpodcast” mit Sport-Moderator Finn-Ole Martins über ihren Weg zurück gesprochen und das Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim (27:36). In der Folge gelang nach einer Niederlage gegen Überraschungsteam Blomberg ein wichtiger 30:19-Erfolg bei den Kurpfalz Bären.

 

“Ich hatte Gänsehaut beim Einlaufen”, berichtet Rühter im Talk von ihrem Comeback am zweiten Weihnachtstag: “Zwei Wochen vorher war mir klar: Mein Knie ist stabil. Und dann habe ich mich sehr gefreut, endlich wieder spielen zu können. Auch, wenn die Reise nach Bietigheim an Weihnachten sehr lang ist.”

Rund eine Viertelstunde spielte Rühter gegen den amtierenden deutschen Meister. Zuvor hatte sie an einer Degeneration des linken Meniskus laboriert, “das ist ein Riss, der quasi ein Total-Schaden des Meniskus bedeutet hat.” Es sei keine Trainingsverletzung, sondern Verschleiß gewesen: “Ich weiß, ich bin sehr jung, aber durch die hohe Intensität und meine Torwart-Bewegungen kam es dazu.”

 

Die 21-Jährige kämpfte sich zurück, spricht im Podcast auch über ihr Verhältnis zu Katharina Filter, die in der Hinrunde das Torhüter hütete. “Wir haben bereits in der Jugend zusammen gespielt”, erklärt Rühter, “umso mehr freut es uns, dass wir jetzt wieder auflaufen.”

 

Im Podcast äußert sich Rühter auch zu ihrer Zukunft im DHB-Dress. “Am liebsten so schnell wie möglich” würde sie wieder in der Nationalmannschaft sein, aber müsse sich nun erst einmal auf ihre Leistung konzentrieren. Wie sie die WM der deutschen Frauen gesehen hat, ist ebenso Thema im Podcast.

 

Hier gibt es den gesamten Podcast zum Nachschauen.

 

Quelle: www.hbf-info.de