Harter Kampf für unsere wJC beim Nordpokal

Am Sonntag ging es mit einigen Eltern und Fans im Schlepptau in das winterliche Flensburg zum mit Spannung erwarteten dritten Spieltag des Nordpokals. Es war trotz der Witterung alles perfekt angerichtet und organisiert. Hierfür einen herzlichen Dank an die Ausrichter!

 

Im ersten Spiel hieß der Gegner HSG Harrislee-Nord-Handewitt.

Zum ersten Mal in diesem frisch ausgerufenen Wettbewerb beklagten sich zu Beginn des Spiels auch die Flensburger über eine zu hart gespielte Abwehr. Es war für die Gastgeber wohl eher das ungewohnte und konsequente Zupacken unserer Mädels. In der Absprache unserer Abwehr passte Vieles. Im Tor war zu diesem Zeitpunkt Hannah Zerlaut eine Bank und verhinderte einen höheren Rückstand. Leider wurden die stark erkämpfen Bälle vorne leichtfertig vergeben (9min 2:2), und so konnte sich die HSG HNH durch ihr druckvolles Tempospiel zum 5:2 Halbzeitergebnis absetzen. In der zweiten Hälfte dann ein ähnliches Bild, unsere Mädels vergaben etliche Chancen oder es gab Ballverluste durch technische Fehler und somit gewann die HSG HNH verdient mit 22:11.

 

Im zweiten Spiel gegen den VFL Bad Schwartau setzte sich der Abwärtstrend fort und unsere Mädels bekamen ihre Nervosität, gepaart mit schwindenen Kräften, leider nicht in den Griff, sodass auch hier am Ende verdient verloren wurde. Die Schwartauer Mädchen spielten stark auf (strotzten vor Selbstbewusstsein mit einem Sieg im Ligaalltag gegen die HSG HNH im Rücken) und setzten unsere Mädchen unter Druck. Bereits zur Halbzeit lag man mit 4:12 zurück und brachte keine Impulse um die gegnerische Abwehr in Bewegung zu bringen. In der zweiten Halbzeit agierte man etwas besser und gestaltete das Spiel offener, konnte allerdings das Ergebnis nicht enger gestalten und musste sich mit 13:22 geschlagen geben.

 

Im mit Spannung erwarteten Finale traten dann die beiden zurzeit besten Mannschaften gegeneinander an. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel  gespickt mit sehenswerten Toren, welches die Gastgeberinneren dieses Spieltages als gelungene Revanche nutzten und sich über (12:6 zur Halbzeit) einen Endstand von 24:17 freuten.

Der Gesamtsieg ist dem Nachwuchs von der dänischen Grenze somit nicht mehr zu nehmen, herzlichen Glückwunsch!

 

Schade war das Nicht-Antreten der Mannschaft aus Schwerin, die mit Termin-Problemen aufwarteten und somit an diesem Tag ohne Punkt blieben und es somit am letzten Spieltag in Buxtehude schwer haben an uns vorbei zu ziehen. Auf geht´s Mädels, wir freuen uns auf den vierten und letzten Spieltag vor heimischem Publikum.