Hamburger Morgenpost: Bock auf Buxtehude

Zum Bundesliga-Start veröffentlichte die “Hamburger Morgenpost” einen Bericht über unseren Neuzugang Malene Staal:

 

Norwegerin Malene Staal ist BSV-Toptransfer. „Endlich laufe ich als Heimspielerin  auf!“

 

Von Liam Schardt

 

Seit Anfang Juli  ist die Kleinstadt im  Süden Ham- burgs das  neue Zuhause von Malene Staal – und darüber ist die  norwegische Hand- ballerin verdammt froh. Denn die 27-Jährige  hat Bock auf Buxtehude!

 

Wenn  sie  mit ihrem  neuen Verein, dem Buxtehuder SV, morgen Abend (19 Uhr)  ge- gen die HSG Bensheim/Au- erbach in die heimische Halle Nord einläuft, ist Staal happy, dabei das BSV-Trikot tragen zu können. Bislang kannte die Spielmacherin die Spielstätte nur von den Gastspielen mit ihrem Ex- Klub,  dem VfL  Oldenburg. „Ich erinnere mich genau an die Auswärtsduelle. Die Hal- le ist nicht so groß, die Stimmung dafür umso größer“, sagt Staal. „Nun freue ich mich, hier endlich als Heimspielerin aufzulaufen.“

 

In Norwegen aufgewachsen, gab sie 2011 für den Fredrikstad BK ihr Erstliga-Debüt. Nach fünf Jahren zog es sie wegen der höheren Leistungsdichte in die Bundesliga nach Oldenburg.

 

Das neue Kapitel Buxtehude trat die Rechtshänderin im Juli alleine an, ihr Freund blieb in Oldenburg. Der Grund für ihren Wechsel: Sie fühle sich sportlich beim BSV, der in der vergangenen Saison Dritter wurde und da- mit international im EHF Cup starten wird, besser auf- gehoben. „Ich mag die Spielweise hier, sie haben einen Plan  und spielen  als  Team deutlich schneller“, erklärt Staal, die nicht nur sportlich in Buxtehude angekommen ist. Sie hat schnell Anschluss gefunden und wohnt bei ihren Mitspielerinnen Mieke Düvel und Cas-

sandra  Nanfack.  „Alle im Verein helfen mir bei Fra- gen und geben Tipps.“

 

Die Vorfreude auf die Sai- son mit dem BSV wird durch das derzeit hohe Pensum der Norwegerin geschmälert. Der Spagat zwischen ihrem Job als  Alten- und Krankenpflegerin und den teilweise zwei Trainingseinheiten pro Tag macht Staal zu schaffen. „Ich stehe um 5.15  Uhr auf und bin erst um 19.30 Uhr zu Hause.“ Bei mehr Zeit möchte sie ihren Sprachunterricht intensivieren, um sich in Zukunft noch besser in Buxtehude einzuleben.

 

Quelle: Hamburger Morgenpost

Foto: Witters