EHF-Cup: BSV erkämpft Sieben-Tore-Vorprung

Der Buxtehuder SV steht mit einem Bein im Achtelfinale des EHF-Cup. Im Hinspiel besiegte die Mannschaft von Dirk Leun in der heimischen Halle Nord den holländischen Vizemeister VOC Amsterdam mit 32:25 (15:14). So deutlich wie das Endergebnis war das Spiel gedoch nicht: Vor 1400 Zuschauern, die für eine prächtige Europacup-Kulisse sorgten, entwickelte sich ein über weite Phasen ausgeglichenes Spiel.

Einmal mehr hat die Schlussphase die Entscheidung zugunsten des Buxtehuder SV gebracht. Gut zwanzig Minuten vor dem Ende hatte der BSV noch mit 18:20 hinten gelegen, konnte das Spiel dank einer unglaublichen Energieleistung jedoch umbiegen und noch einen Sieben-Tore-Vorsprung für das Rückspiel herausspielen. “Großes Kompliment an meine Mannschaft, was die heute alles wegstecken musste und wie sie dennoch das Spiel gedreht hat, ist beendruckend”, zollte Trainer Dirk Leun dem Team großes Lob. Überragende Torschützin in der Schlussphase war Emily Bölk, die insgesamt 10 Tore erzielte und in der letzten Viertelstunde allein vier Siebenmeter sicher verwandelte.

Ein Bericht mit Bildern & Stimmen vom Spiel sendet das TAGEBLATT-TV um etwa 19 Uhr unter www.tageblatt.de

Trainer-Stimmen:

Dirk Leun, BSV: “Heute haben wir wieder einmal erlebt, dass es eine Umstellung ist von Bundesliga auf internationalen Handball. Amsterdam hat gezeigt, dass es internationeles Niveau hat und wir mussten uns diesen Sieg hart erarbeiten. Großes Kompliment daher an meine Mannschaft, wie sie die vielen Rückschläge weggesteckt hat und am Ende mit großer Moral und unbändigem Willen diesen Vorprung erspielt hat. Wir wissen aber auch, dass erst Halbzeit ist und uns in Amsterdam in einer Woche noch einmal ein sehr interessantes Spiel erwartet. Vielen Dank an unsere Fans heute, die uns über das ganze Spiel hinweg super unterstützt haben.”

Patrick Karsten, VOC: “Es ist ein tolles Erlebnis für meine Spielerinnen, vor so einer Kulisse zu spielen. Großartige Atmosphäre und begeisternde Fans. Schade, dass wir nur 45 Minuten lang die Partie offen gestalten konnten, bis dahin haben wir richtig gut gespielt. Am Ende sind wir leider eingebrochen.”

Statistik:

BSV: Lenz, Gronemann; Deen 1, Klein 2, Agren 3, Fischer 5/4, Luschnat 1, Zelmel 1, Gubernatis 7/1, Podpolinski (n.e.), Oldenburg 2, Bölk 10/4, Hayn.

Amsterdam: Hoogewoud, de Boer, Dijkstra, Klaver, Rozemalen 8, van Hoorn, Bouter 1, Kooij 2, Alings, de Haze 6, Schrekker 1, Goos 6/4, Bergmann, Lunter, Landsmann.