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Doppelter EM-Härtetest gegen Olympiasieger Frankreich

Foto: Marco Wolf

Emily Bölk fand die Tage bei der Handball-Nationalmannschaft “richtig cool”, für Bundestrainer Markus Gaugisch war es einfach “toll”, was seiner Mannschaft gelungen ist. Aufbruchstimmung und eine enorme Lust auf die Europameisterschaft im November waren zu spüren beim DHB-Lehrgang. Nur eines passte (noch) nicht ganz: die Ergebnisse.

“Es ist schade, dass wir uns nicht mit einem Punkt belohnt haben. Aber man darf nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben”, sagte Gaugisch nach dem 29:30 (13:18) am Sonntag im zweiten EM-Härtetest gegen Olympiasieger Frankreich in Nancy. Der Bundestrainer verzeichnete noch einmal eine Steigerung gegenüber dem 31:34 (15:16) zwei Tage zuvor gegen denselben Gegner in Metz.

“Mit wie wenigen Trainingseinheiten wir gegen eine Weltklassemannschaft wie Frankreich beide Partien auf Augenhöhe gestalten konnten – da bin ich echt optimistisch und freue mich auf die EM. Das macht Mut”, resümierte Kapitänin Bölk.

Auch Gaugisch, der im April den Niederländer Henk Groener abgelöst hatte, freute sich über sichtbare Fortschritte nach nur vier gemeinsamen Einheiten und zwei Testspielen: “Wir haben einige Dinge verändert. Man hat viel von der Trainingsarbeit in beiden Spielen gesehen.”

Als Kollektiv habe sein Team “die Französinnen geärgert”, freute sich der 48-Jährige, der in Personalunion auch Meister SG BBM Bietigheim trainiert: “Das musste man nicht unbedingt so erwarten. Aber es ist toll, das uns das gelungen ist.”

Die Länderspiele gegen den Vizeweltmeister waren eine wichtige Standortbestimmung vor dem EM-Turnier in Slowenien, Montenegro und Nordmazedonien (4. bis 20. November). Bevor es ernst wird, kommen die deutschen Spielerinnen Mitte Oktober noch einmal zu einem Lehrgang in Großwallstadt zusammen, danach folgt ein Vorbereitungsturnier in Ungarn.

Text: DHB

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