Die größten Stars zu Gast in Buxtehude

Die größten Stars zu Gast in Buxtehude

 

In 30 Jahren Bundesliga hat der Buxtehuder SV national und international gegen unzählige Vereine und Spielerinnen gespielt. Bei einigen war es ein Genuss zuschauen zu dürfen, auch wenn es meistens nicht gut für den BSV endete. Wir haben die besten Handballerinnen, die mit ihren Teams in Buxtehude vorgespielt haben, zusammengefasst:

 

Anja Andersen (50) spielte von 1993 bis 1996 für TuS Walle Bremen und lieferte sich in dieser Zeit auch packende Duelle mit dem BSV (damals mit Camilla Andersen). Mit Bremen wurde sie 3x Meister und 3x Pokalsieger. Die Welthandballerin von 1997 holte mit Dänemark später Olympia-Gold, gewann WM und EM. Erst als Trainerin gewann sie die dänische Meisterschaft und die Champions League – beides gleich 3x!

 

Chao Zhai (47) spielte von 1998 bis 2000 beim SV Berliner VG 49 – und gastierte mit diesem Team auch in der Halle Nord: So am 1. Mai 1999, da erzielte die Welthandballerin von 2002 zwölf Tore (acht Siebenmeter). Später wurde die Chinesin drei Mal dänische Meis­terin, gewann mit Viborg zweimal die Champions League und erzielte für die chinesische National­mann­schaft mehr als 1.000 Treffer in über 100 Länderspielen.

 

Nadine Krause

 

Nadine Krause (37) spielte zwischen 1999 und 2012 insgesamt drei Jahre für Blomberg und sieben Jahre für Leverkusen – und gastierte mit ihren Team diverse Male in der Halle Nord! Nadine Krause war u.a. Torschützen­kö­ni­gin der WM 2005 und der EM 2006 sowie der Bundesliga 2005 und 2006 und in Dänemark 2008. Sie gewann 2006 bis heute als einzige Deutsche den Titel Welthandballerin…

 

Allison Pineau (29) spielte in der Saison 2012/13 für Oltchim Ramnicu Valcea aus Ru­mä­nien und so auch in der Cham­pions League am 20. Oktober 2012 gegen den BSV, erzielte in der CU Arena Neugraben ein Tor. Die Welthandballerin von 2009 wurde mit Frankreich Welt- und Europameister, gewann Olympia-Silber und mit ihren Vereinen jeweils die Meisterschaft in Frankreich, Ru­mänien und Maze­donien.

 

Cristina Neagu (30) spielte mit Oltchim Ramnicu Valcea in der Champions League am 20. Okto­ber 2012 gegen den BSV. Die dreifache Welthandballerin (2010, 2015, 2016) ge­wann mehrfach den Titel in ihrem Heimatland Ru­mänien und die Champions League und war mehrfach Torschützkönigin bei EM, WM und in der Champions League. Und: Noch nie wurde eine Spielerin drei Mal zur Welthandballerin gekürt!

 

Alexandra do Nascimento völlig frei vor Jana Krause

 

Alexandra do Nascimento (37) erzielte für ihrem damaligen Club Hypo Niederösterreich am 28. Oktober 2012 in der Champions League gegen den BSV gleich 6 Tore. Ihr größter Erfolg: Weltmeister mit Brasilien 2013. Die Welthandballerin von 2012 spielte von 2003 bis 2014 für Hypo Wien und ist mit 37 Jahren immer noch aktiv bei Alba Fehérvár KC in Ungarn.

 

Barbosa beim Siebenmeter. Steffi Melbeck schaut gebannt zu.

 

 

 

 

 

 

Alexandrina Barbosa (32) spielte drei Mal gegen den BSV:  In der Champions League – jeweils in Ham­burg – am 29. Oktober 2011 mit Grupo Itxako Navarra (Spanien) und am 20. Oktober 2012 mit Oltchim Ramnicu Valcea. In der Bundesliga spielte die Spanierin eine Saison für den Thüringer HC – erzielte beim Spiel in der Halle Nord am 11. September 2013 zwei Tore. Endergebnis damals: 27:27.

 

Lone Fischer frei am Kreis. Stine Oftedal (rechts) kommt zu spät.

 

 

 

 

 

 

 

Stine Oftedal (27) gewann am 15. November 2015 mit Issy Paris im EHF-Cup in der Halle Nord mit 26:28, war mit sieben Treffern einmal mehr die überragende Akteurin. Paris gewann auch das Rückspiel 28:25. Die norwegische Spielmacherin gewann mit ihrem Club Győri ETO KC (Ungarn) 2018 die Champions League, mit dem Nationalteam bereits zweimal WM und EM. Fehlt nur noch Olympia-Gold…

 

Sinajida Turtschyna (72) traf als Trainerin von Spartak Kiew 1991 im Halbfinale des Europacups der Pokal­sieger auf den BSV – damals noch in Fre­denbeck. Kiew gewann dort das Hinspiel 19:13 und das Rückspiel in der Ukraine mit 25:23.

Als Spielerin wurde Turt­schyna 20(!)-mal sowjetische Meisterin, gewann 13(!)-mal den Europacup der Landes­meis­ter, holte je zwei Mal Gold bei WM und Olympia mit der Sowjetunion. Im Jahr 2000 wurde die Ukrainerin von IHF-Experten zur besten Hand­ball­spielerin des 20. Jahrhunderts ge­wählt. Pech: Zu ihrer aktiven Zeit gab es noch keine Welthandballerinnen…