Buxtehuder SV will BVB-Siegesserie stoppen

Am Mittwoch gastiert der Buxtehuder SV ab 19.30 Uhr bei Borussia Dortmund in der Sporthalle Herdecke-Bleichstein. Der BSV möchte gegen den BVB punkten. Einfach wird es nicht, da Dortmund zuletzt  dreimal in der Bundesliga gewann.

 

Unter ihrem neuen Trainer Gino Smits kommt Borussia Dortmund immer besser in Fahrt. Zuletzt gab es drei Siege in der Bundesliga. Zudem ist das Team im EHF-Cup und im DHB-Pokal weitergekommen. BSV-Trainer Dirk Leun erwartet daher eine schwierige Aufgabe: „In den letzten Spielen hat man gesehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Sie haben berechtigte Ambitionen auf den Europapokal.“  Dortmund hat einen breiten Kader mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen. „Sie sind nicht abhängig von zwei, drei Spielerin, was sie schwer ausrechenbar macht“, erklärt Leun.

 

Für Leun ist Dortmund zwar der Favorit, doch chancenlos sieht er sein Team allerdings nicht: „Wir dürfen uns keine längeren Schwächephasen erlauben. Gegen Dortmund lässt sich das schwer reparieren.“ Dies gilt besonders für die Offensive, da das Umschaltspiel zu den Stärken des BVB gehört. „Wir dürfen uns nicht zu viele Fehler im Angriffsspiel erlauben, sonst spielt das dem starken Konterspiel des BVB in die Karten.“

 

Erwischt der BSV einen guten Tag und könnte die Punkte aus Dortmund entführen, wären dies wichtige Zähler für Leun. „Das wären Big Points. Dann hätten wir uns auch die Punkte, die wir in Oldenburg vermeidbar liegen gelassen haben, zurückgeholt“, erläutert er. Personell kann Leun aus den Vollen schöpfen. Lediglich die seit Saisonbeginn verletzte Paula Prior (Achillessehnenprobleme) steht in Dortmund nicht zur Verfügung.

 

Im Anschluss an die Partie wird das Viertelfinale des DHB-Pokal für den 12./13. Januar 2019 ausgelost. Als Losfee fungiert der Präsident der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und Präsident von Borussia Dortmund Dr. Reinhard Rauball. Folgende Teams sind neben dem Buxtehuder SV noch im Wettbewerb vertreten:  Thüringer HC, SG BBM Bietigheim, Borussia Dortmund, TuS Metzingen, Bayer Leverkusen, SV Union Halle-Neustadt und Neckarsulmer Sport-Union.