Buxtehuder SV beschließt Saison mit gelungenem Sponsorenabschluss

Von links nach rechts: Thorsten Sundermann (BSV-Marketingleiter), Martin Kind (Präsident Hannover 96 und Geschäftsführer Kind Hörgeräte), Dirk Busse (Inhaber Autohaus Tobaben), Jan Busse (Inhaber Autohaus Tobaben) & Peter Prior (Geschäftsführer Buxtehuder SV).

 

 

Mit der Sponsorenveranstaltung im Autohaus Tobaben in Buxtehude hat der Buxtehuder SV seine erfolgreiche Saison abgeschlossen. Auch vom Ehrengast des Abends Martin Kind, Präsident vom Fußballbundesligisten Hannover 96 und Geschäftsführer von Kind Hörgeräte, gab es lobende Worte zur Entwicklung des BSV.

 

Zu Beginn des Abends begrüßte BSV-Geschäftsführer Peter Prior die rund 100 anwesenden Sponsoren des Vereins. Mit BSV-Mannschaftsführerin Antje Peveling ließ er die abgelaufene Spielzeit, die das Team auf einem hervorragenden dritten Platz beendete, Revue passieren. Ebenfalls sprach er mit Lone Fischer und Isabell Kaiser über ihre Zeit beim Buxtehuder SV. Während Fischer bereits ihre zehnte Saison im BSV-Trikot absolviert hat und damit dienstälteste Spielerin im Kader ist, wurde Isabell Kaiser zur Spielerin der Saison gewählt.

 

Im Anschluss kam es zum Highlight des Abends. In einem 45-minütigen Talk interviewte BSV-Marketingleiter Thorsten Sundermann den Präsidenten des Fußballbundesligisten Martin Kind. Bevor Kind allerdings auf die erste Frage antwortete, gratulierte er der Mannschaft und dem Verein zum jüngsten Abschneiden in der Handball Frauen Bundesliga: „Die Handballerinnen sind das beste Stadtmarketing, das die Stadt haben kann.“ Ein Sonderlob gab er Kind für die exzellente Jugendarbeit des BSV, die am kommenden Wochenende mit dem Final Four um die Deutsche Meisterschaft der weiblichen A-Jugend einen weiteren Höhepunkt in der Halle Nord bildet. „Eine gute Jugendarbeit ist das Fundament für den sportlichen Erfolg. Da leistet Buxtehude vorzügliche Arbeit.“

 

Aber nicht nur der BSV entwickelt sich kontinuierlich weiter, sondern auch Kinds Herzensverein Hannover 96. Um die wirtschaftliche und sportliche Qualität langfristig zu sichern, strebt der Präsident seit einigen Jahren die Abschaffung der „50+1-Regel“ an. Im Gegensatz zur englischen Premier League erhofft er sich jedoch nicht den Einstieg eines arabischen Scheichs. „Wir haben das sogenannte ‚Hannover-Modell‘ entwickelt. Wir möchten lediglich Investoren und Gesellschafter aus der Region Hannover für 96 gewinnen“, erklärte Kind und ergänzte, „Unternehmen aus Buxtehude sollten sich vermehrt im Handball einbringen, dann kann der Verein in Zukunft noch erfolgreicher spielen.“

 

Neben seinem Unternehmen und dem Fußball verfügt Kind seit einigen Jahren über ein drittes Standbein. In seinem Wohnort Großburgwedel übernahm er das 4-Sterne-Hotel „Kokenhof“. Geleitet wird das Hotel seit Anfang des Jahres von Andreas Möcker, der zuvor sechs Jahre das Navigare NSBhotel in Buxtehude geleitet hatte und eine gewisse Verbundenheit zum Frauen-Handball. Doch im Gegensatz zu seinem global aktiven Hörgeräteakustikunternehmen soll der Gastronomiebereich nicht intensiviert werden. „Ich werde keine Hotelkette gründen.“