BSV schnuppert an der Sensation

Es war die beste Leistung in der bisherigen Champions League Runde und ein bravouröser Auftritt des Buxtehuder SV. Beim österreichischen Serienmeister Hypo NÖ unterlag der Deutsche Vizemeister zwar mit 24:27 (11:14), hat sich aber viel Respekt verschafft und gezeigt, dass man an guten Tagen durchaus konkurrenzfähig ist und zurecht in der Champions League spielt. „Unsere Mannschaft hat sich heute teuer verkauft und den BSV wie auch den deutschen Frauenhandball würdig vertreten“, resümierte BSV-Manager Peter Prior mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

In der 54. Spielminute war die Sensation sogar zum Greifen nah. Nach einer furiosen Aufholjagd – Buxtehude gelang zwischen der 49. und 53. Spielminute ein 5:1-Lauf – glich der BSV erstmals seit dem 2:2 wieder aus und legte sogar noch einen drauf. Eine Minute später gelang Jessica Oldenburg sogar die 24:23-Führung, Mannschaft und Fans durften an ein kleines Wunder glauben. Am Ende gingen der jungen BSV-Truppe jedoch ein wenig die Kraft aus und die routinierten Hypo-Stars fuhren den Sieg ein.

BSV-Statistik:

BSV: Deen 3, Klein 2, Lütz 6, Fischer 3/1, Stapelfeldt 2, Langkeit 3, Oldenburg 4, Hayn 1.
Beste Spielerin war BSV-Torfrau Antje Lenz.

Ein ausführlicher Bericht folgt.