B-Jugend steht im Finale des Final Four

Die weibliche B-Jugend des Buxtehuder SV steht im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Im Halbfinale des Final Four in der Halle Nord gewann das Team deutlich mit 26:15 gegen den HC Leipzig. Beste Torschützin beim BSV war Jasmina Rühl mit sechs Toren.

 

Die Partie startete schlecht für den BSV. Schnell lagen die Gastgeberinnen des Final Four mit 0:2 zurück. Erst nach knapp vier Minuten erzielte Nele Nickel den ersten Treffer für Buxtehude. Sekunden später musste die Jugend-Nationalspielerin für zwei Minuten auf die Bank. Dennoch gelang es dem BSV die Partie dank zweier Treffer von Maj Nielsen beim 3:2 erstmals in Führung zu gehen. Diese Führung sollte der BSV bis zum Spielende nicht mehr abgeben.

 

Bis zum 5:4 hielt Leipzig mit ehe sich Buxtehude bis zum 10:5 einen Vorsprung erspielen konnte. Kurz vor der Pause war Buxtehude unkonzentriert. Der HCL nutzte diese Phase um bis zur Halbzeit auf 9:12 zu verkürzen.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte deutete sich ein ausgeglichener Spielverlauf an. Das Spiel wurde intensiver und härter. Beide Mannschaften musste Zeitstrafen hinnehmen. Leipzig hielt Anschluss. Leipzigs Lilia Abouchabaka traf zum 13:16. Anschließend stand die Deckung des BSV besser. Mit jedem verteidigten Angriff wurde der HCL mehr verunsichert. Der BSV hingegen war nicht aufzuhalten. In einer doppelten Überzahl traf Antonia Pieszkalla zum 21:13. Zehn Minuten vor dem Ende bedeutete dies die Vorentscheidung.

 

Die Gegenwehr der Leipzigerinnen war gebrochen. Jasmina Rühl erzielte das 24:14 und brachte ihr Team mit zwei weiteren Treffer beim 26:14 mit zwölf Treffern in Front zu bringen. Den Schlusspunkt der Partie setzte Anell Sophie Greif. Den Jubel des BSV konnte das Tor nichts mehr anhaben.

 

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Fabian Kunze, Trainer HC Leipzig: “Buxtehude hat verdient gewonnen. Im Final Four muss man hoch am Limit spielen, das haben nur wenige getan. Aber wir müssen den jungen Spielern die Chance geben, Fehler zu machen, um besser zu werden.”

 

Dirk Leun, Trainer Buxtehuder SV: “Wir haben verdient gewonnen, weil wir in der Breite besser waren. Die Kompaktheit in der Deckung und unserer Rückraum haben wir uns gesprochen. Es war eine konzentrierte Leistung vom ganzen Team. Jetzt sind wir doppelt motiviert für das Finale. Wir müssen vernünftig regenerieren und auf unsere Stärken vertrauen.”

 

Jasmina Rühl, mit sechs Toren beste BSV-Torschützin: “Es ist ein Traum in der vollen Halle zu spielen und ein einmaliges Erlebnis. Die Anspannung vor dem Spiel ging bei mir. Erst als wir im Gang gestanden haben, wurde ich nervös. Dann habe ich die ersten beiden Würfe verworfen, da ist es nicht leicht, aus dem Loch rauszukommen.”

 

Die Statistik:

 

Spielfilm: 2:0 (3. Minute), 2:4 (8.), 5:10 (20.), 9:12 (Halbzeit), 13:16 (37.), 13:21 (40.), 14:26 (50.), 15:26 (Endstand)

 

HC Leipzig: Czeczine, Kriesel – Pöhlmann 1, Reinke, Hausmann 1, Thomas 1, Herzig 6/3, Haack, Wähner, Hatzel, Abouchbaka 4, Greif 1, Röpcke 1, Ueberschär

 

Buxtehuder SV: Zerlaut, Dmoch, Heinemann 3, Rühl 6, Hinrichs 3, Piezkalla 4, Winterberg 1, Schönefeld, Nielsen 4/1, Nickel 4, Richer 1, Tobaben, Brucks, Schröder

 

Siebenmeter: HCL 3/4 (Herzig 3/4) – BSV 1/2 (Nielsen 1/2)

 

Zeitstrafen: HCL 3 (Reinke, Herzig, Röpcke) – BSV 6 (Pieszkalla 2, Nickel 2, Nielsen, Richer)

 

Schiedsrichter: Susann Kruska und Sarah Lange

 

Zuschauer: 580