Vierter gegen Zweiter: BSV empfängt Thüringer HC zum Spitzenspiel

Nach zwei Auswärtsspielen in Folge empfängt der Buxtehuder SV am Samstag den Thüringer HC zum Spitzenspiel, Tabellenvierter gegen Tabellenzweiter. „Die Favoritenrolle liegt bei Thüringen, aber wir gehen nach den zwei Auswärtssiegen mit viel Selbstvertrauen an die schwere Aufgabe“, so BSV-Coach Dirk Leun. Anwurf in der Halle Nord ist um 16 Uhr, das Spiel ist live im Internet unter www.sportdeutschland.tv/hbf zu sehen.

 

Der Thüringer HC geht am Samstag personell stark gebeutelt in das Spiel. Szimonetta Planeta, Anika Niederwieser und die ehemalige BSV-Torfrau Jana Krause sind nur drei von mehreren Spielerinnen, die dem Serienmeister am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Außerdem steht der Einsatz von Iveta Luzumova laut Dirk Leun auch noch nicht fest. „Thüringen ist auf allen Positionen gut besetzt, unabhängig von den Verletzten. Da stehen am Samstag immer noch nur Nationalspielerinnen auf der Platte“, macht der BSV-Trainer allerdings deutlich, dass die personelle Situation der Thüringer für den BSV keine Rolle spielt.

 

In der Tat stehen mit der deutschen Nationalspielerin Kerstin Wohlbold oder der torgefährlichen Außenspielerin Manon Houette immer noch wichtige Stützen des THC-Offensivspiels auf der Platte. Beide sind, genau wie Macarena Aguila, von besonderer Wichtigkeit im Druckspiel des Tabellenzweiten und suchen oft das eins gegen eins. „Es gibt mehrere Gründe weshalb die drei Mannschaften die Tabelle so deutlich anführen, unter anderem das Tempo- und Konterspiel sind ein absolutes Qualitätsmerkmal der Top drei, die sind da noch einmal auf einem anderen Level“, erklärt Leun die Stärke der drei Topmannschaften.

 

Volle Konzentration von der ersten bis zur letzten Sekunde werde es brauchen um am Samstag zwei Punkte in Buxtehude zu behalten, so Dirk Leun. Damit nimmt er Bezug auf die Partie in Thüringen Ende letzten Jahres. Im Hinspiel hielt der BSV bis etwa zur 50. Minute mit, lag sogar in Führung, musste sich am Ende aber doch mit 35:30 geschlagen geben.

 

Der BSV wird am Samstag nicht nur selbstbewusst, sondern auch mit allen Spielerinnen an Bord ins Spitzenspiel gehen. Bis auf Lisa Prior und die Langzeitverletzten sind alle Spielerinnen mit dabei. Prior selbst stieg in dieser Woche wieder ins Lauftraining ein und könnte unter Umständen nächste Woche schon wieder mit der Mannschaft trainieren. „Wenn wir einen guten Tag haben und jeder seine Leistung abruft wird es schwer für Thüringen. Das Ziel sind natürlich zwei Punkte, wir wollen zuhause auch eine Mannschaft aus den Top drei schlagen“, sagte Dirk Leun abschließend.