BSV trägt Supercup gegen Bietigheim in Wilhelmsburg aus

Die Hansestadt Hamburg erlebt 2017 ein weiteres Handball-Highlight: Nach dem Tag des Handballs im März, dem Männer Final-Four im April und vor dem Final-Wochenende der Frauen-WM im Dezember tragen die Frauen hier ihren Supercup aus. Am Sonntag, 3. September um 16 Uhr treffen in Hamburg-Wilhelmsburg der Buxtehuder SV als Deutscher Pokalsieger und die SG BBM Bietigheim als Deutscher Meister aufeinander. Die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) hat den Buxtehuder SV mit der Ausrichtung des Supercups in der Edel-optics.de Arena in Wilhelmsburg beauftragt.

 

Das Duell um den ersten Titel der Saison ist für beide Mannschaften zugleich sportlicher Höhepunkt der Vorbereitung und ein letzter Härtetest vor dem Saisonstart am zweiten September-Wochenende. Der Karten-Vorverkauf für das Handball-Highlight im Hamburger Süden startet am 25. Juli! Im Ticketing zum Supercup kooperiert der Buxtehuder SV mit seinem langjährigen Partner Ticketmaster. Karten sind online unter www.ticketmaster.de sowie im BSV-Shop in Buxtehude und in sämtlichen Ticketmaster-Verkaufsstellen erhältlich. Die edel-optics.de Arena, Heimspielstätte des Basketball-Zweitligisten Hamburg Towers, bietet knapp 2.000 Sitzplätze sowie 500 Stehplätze. Karten für den HBF Supercup kosten zwischen 10 und 20 Euro, Sitzplätze werden in drei Preis-Kategorien angeboten:

 

Kategorie                                           Preis

PK 1 20 Euro / 16 Euro (ermäßigt)
PK 2 16 Euro / 12 Euro (ermäßigt)
PK 3 12 Euro / 9 Euro (ermäßigt)
PK 4 (Stehplatz) 10 Euro / 8 Euro (ermäßigt)

Im Ticket inbegriffen ist eine Hin- und Rückfahrt im Gesamtbereich Hamburg, inklusive Schnellbus mit dem HVV. Von der Haltestelle Wilhelmsburg bis zur Arena sind es nur wenige Gehminuten.

 

Christoph Wendt, Leiter der HBF-Geschäftsstelle: „Uns erwartet mit dem HBF-Supercup und dem Kräftemessen zwischen Meister und Pokalsieger ein toller Auftakt in die WM-Saison 2017/18. Das Nord-Süd-Duell zwischen Buxtehude und Bietigheim, gleichzeitig auch Revanche für das diesjährige Pokal-Halbfinale, wird ein echter Leckerbissen für das Hamburger Publikum. Zudem hat die edel-optics.de Arena ihre Handball-Tauglichkeit bereits beim Frauen-Länderspiel im vergangenen Jahr gegen Spanien eindrucksvoll nachgewiesen.“

 

BSV-Manager Peter Prior: „Wir freuen uns, dass wir den Handball-Fans in der Metropol-Region Hamburg dieses Highlight bieten können, zumal das Final Four der Frauen ja bekanntlich in den nächsten Jahren ganz im Süden in der Porsche-Arena in Stuttgart stattfinden wird. Wir wünschen uns, dass die Fans aus Buxtehude den Weg nach Wilhelmsburg nicht scheuen werden und zusätzlich möglichst viele Handball-Interessierte aus Hamburg den Weg nach Wilhelmsburg finden.“

 

BSV-Trainer Dirk Leun und Emily Bölk mit den Supercup-Plakaten vor der Halle Nord.

Für den Buxtehuder SV ist es in Wilhelmsburg ein Spiel vor der eigenen Haustür, entsprechend setzen die Buxtehuder in der ehemaligen Inselparkhalle auf den Heimvorteil. Besagter Heimvorteil nützte den Bietigheimern beim letzten Aufeinandertreffen mit den Norddeutschen wenig. Im Pokal-Halbfinale deklassierte der BSV den Liga-Primus auf dem Weg zum Titelgewinn mit 30:22 in der EgeTrans-Arena in Bietigheim. „Das ändert aber nichts daran, dass Bietigheim als Favorit in dieses Spiel geht.“ sagt Peter Prior. „Aber vielleicht gelingt uns ja – mit den Fans im Rücken – ein zweites Mal eine Überraschung.“

 

Der Supercup 2017 ist die fünfte Auflage des Handball-Wettbewerbs, der erstmals 2008 in Koblenz ausgetragen wurde, allerdings zwischen 2009 und 2015 pausierte. Sieger im ersten Supercup damals: der HC Leipzig, der seine beiden weiteren Teilnahmen gegen den VfL Oldenburg und den Thüringer HC allerdings verlor. Letzterer ist mit zwei Erfolgen bei zwei Teilnahmen Rekord-Supercup-Sieger.

 

Der Buxtehuder SV steht in Wilhelmsburg vor seiner zweiten Supercup-Teilnahme, die erste verlor der BSV 2015 in Nordhausen gegen den THC mit 24:22. Bietigheim hingegen nimmt hingegen erstmals an der Partie „Meister gegen Pokalsieger“ teil. Somit steht bereits im Vorwege fest: In der fünften Auflage des HBF-Supercups werden die Fans auf alle Fälle einen neuen Supercup-Gewinner erleben.