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Entwarnung aus dem Krankenlager

Handball-Bundesliga: BSV sucht das Kämpfergen
Entwarnung beim BSV. Weder Stefanie Melbeck noch Jana Stapelfeldt haben sich bei der Niederlage am Sonnabend gegen den Thüringer HC schwere Verletzungen zugezogen. Das hat eine Untersuchung bei Teamarzt Dr. Wolfram Körner am Montagabend ergeben.
Melbeck hatte sich bei der 24:32-Pleite gegen den Tabellenführer und amtierenden Meister THC das bereits kreuzbandoperierte Knie verdreht. Jana Stapelfeldt war mit dem Fuß umgeknickt. Bei beiden war vor der entscheidenden Partie im Achtelfinale des Deutschen HandballPokals am kommenden Sonnabend eine schlimmere Verletzung befürchtet worden. Ohne die beiden Rückraumspielerinnen wäre das erneute Duell in Thüringen kaum zu gewinnen gewesen. Auch so wird es nach den Erfahrungen des letzten Wochenendes schwer werden.
"Die beiden werden zwei Tage pausieren und am Donnerstag wieder ins Training einsteigen", sagte Buxtehudes Trainer Dirk Leun. Sorgen bereitet ihm dagegen der Gesundheitszustand von Kreisläuferin Diane Lamein. Die niederländische Nationalspielerin ist vor dem Pokalspiel angeschlagen. Sie war schon mit einer starken Erkältung in das Punktspiel gegen den Thüringer HC gegangen, lag am Montag mit Fieber flach. Leun hat Zweifel, ob sie in dieser Woche überhaupt zum Training kommen kann.
Die erste Übungseinheit nach dem schwachen Spiel in Bad Langensalza brachte am Montag trotz der zwei guten Nachrichten zu Melbeck und Stapelfeldt wenig Grund zur Freude. "Die Stimmung konnte nicht gut sein", sagte Leun. Alle seien angespannt gewesen. "Es gab eine klare Analyse der Fehler", sagte der Trainer, der bereits nach dem THC-Spiel die Aufarbeitung der schwachen Leistung angekündigt hatte.
Viel Zeit bleibt nicht, um sich für den zweiten Anlauf zu wappnen. Diesmal geht es in Bad Langensalza nicht nur um zwei Punkte in der Hauptrunde, sondern um alles oder nichts. Wer verliert, hat eine Titelchance unwiederbringlich verloren. "Wir müssen jetzt schnell unser Kämpfergen wiederfinden", forderte Leun.

Quelle: TAGEBLATT vom 31.01.2012



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